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Neuigkeiten

Ende der Vesperkirche 2018

Am Sonntag, 11. Februar, endet die Reutlinger Vesperkirche nach vier Wochen wieder mit einem feierlichen Gottesdienst um 15 Uhr. Die Predigt wird...


„Hiermit erkläre ich die 21. Reutlinger Vesperkirche für eröffnet - Guten Appetit“, sagte Pfarrer Jörg Mutschler am gestrigen Sonntag um kurz...weiterlesen


Wie ein gut geöltes Räderwerk

  Am ersten Öffnungstag der Reutlinger Vesperkirche, am kommenden Sonntag, steht Kalbsrahmbraten, Schupfnudeln, verschiedene Gemüse und ...weiterlesen


„Wir spenden nicht aus Jux und Dollerei“, betonte Thomas Witzel am Mittwoch vor der Reutlinger Nikolaikirche. „Wir freuen uns, auch dieses Jahr...weiterlesen


Selbst anpacken ist wertvoll

 

„Zu spenden, ist einfach“, sagte Thomas Braun als Inhaber und Geschäftsführer des Reutlinger Unternehmens Holz Braun am Dienstag in der Reutlinger Vesperkirche. Auf Weihnachtsgeschenke hatten die 25 Mitarbeiter des Betriebs verzichtet, stattdessen hat Thomas Braun einen Betrag von 2000 Euro an „das besondere Gasthaus“ am Rande der Wilhelmstraße übergeben. Doch damit nicht genug: „Erst, wenn man hier mitarbeitet, mit anfasst und bedient, wird die Spende so richtig gut und wertvoll“, betonte Braun, der am Dienstag dieser Woche tatsächlich selbst vor Ort war und einen Tag lang mithalf.

„Zunehmend schicken Firmen wie Holz Braun auch ihre Mitarbeiter hierher, damit sie in diesem sozialen Lernfeld eigene Erfahrungen machen“, berichtete Pfarrer Jörg Mutschler als theologischer Kopf der Reutlinger Vesperkirche während der Spendenübergabe. Auch Thomas Braun hatte das so gehandhabt, „unsere vier Azubis habe ich geschickt, allerdings musste ich bei ihnen genauso wenig Druck ausüben wie bei weiteren sechs Mitarbeitern unseres Unternehmens –sie sind freiwillig hierhin gegangen, um zu helfen“, sagte der Unternehmer, der ja selbst mit bestem Beispiel voranschritt.

„Die Firmenmitarbeiter gehen alle beglückt hier heraus“, hat Jutta Kuhk aus dem Leitungsteam der Vesperkirche beobachtet. „Das stimmt – sie kommen alle mit einem Grinsen zurück in den Betrieb“, sagte Thomas Braun daraufhin. Es sei eben eine besondere Erfahrung, den Gästen in der Vesperkirche eine Freude zu bereiten. Was für ihn, der es sich immer mal wieder leisten könne, in einem Restaurant essen zu gehen, ganz normal sei, werde für so manchen Besucher zum ganz besonderen Erlebnis.

„Viele der Gäste sind es nicht gewohnt, bedient zu werden“, betonte der Holz-Braun-Geschäftsführer. Er musste am Dienstag allerdings ebenso kräftig mit anpacken wie all die anderen ehrenamtlichen Helfer auch. Denn: „Wir haben heute 380 Essen verteilt, so viel wie sonst noch nie nach eineinhalb Wochen“, sagte Ulrich Soulier aus dem Leitungskreis. Bei dem riesigen Andrang kamen die Mitarbeiter ganz schön ins Schwitzen. Und einige Schüler vom Friedrich-List-Gymnasium waren ebenfalls als Besuchergruppe zu sehen. „Vielleicht helfen die nächstes Jahr auch mit“, sagte eine der rund 250 Ehrenamtlichen, die in diesem Jahr in der Vesperkirche wieder bereit stehen, um den Menschen mit den kleinen Geldbeuteln warme Mahlzeiten, Aufmerksamkeit, offene Ohren und Wertschätzung zu schenken.


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